Presse

„Den stürmischen Impetus von Rachmaninows Konzert spiegelte Beethovens 5. Sinfonie auf ganz andere Weise. Marc Piollet ging an Tempogrenzen, steuerte das Orchester straff durch den Aufbau des ersten Satzes, brachte im Andante die Holzbläser bildhaft zur Geltung, ließ die beklemmende Stimmung des Scherzo in einer blitzartigen Steigerung ins strahlende C-Dur des Finales umschlagen, welches er mit einem furiosen Presto-Jubel krönte. Die Stuttgarter Philharmoniker zogen engagiert mit, das Publikum im Beethovensaal reagierte mit Bravorufen.“
Eßlinger Zeitung, Dietholf Zerweck, „Virtuos und dynamisch“, 11.05.2016

„La orquesta, coherente y equilibrada, estuvo en manos de Piollet, quien logró grandes momentos como la segunda parte de la obertura (allegro), el aria Madamina (más conocida como la del catálogo), Là ci darem la mano por Don Giovanni y Zerlina, o el cuarteto Non ti fidar, o misera.“
El Día, Nicolas Isasi, „Al rescate de lo buffo“, 08.04.2016

„Im zweiten Teil setzte das KUG-Orchester mit Mahlers 5. Symphonie starke Akzente: Marc Piollet gelang es, die vielfältigen Linien und inneren Brüche von Mahlers Klangwelt differenziert  auszuarbeiten; abseits der zuweilen beinahe brutalen Kulminationspunkte bewiesen insbesondere die solierenden Bläser ihr Können. Erfreulich: Das Adagietto, einst  als Filmmusik ins unerträgliche  zerdehnt, erscheint kitschbefreit als klar phrasierte, innige Prosa.“
Kronen Zeitung, „Der machtvollen Jugend Drang“, 19.03.2016

“After intermission, Piollet led the ASO in Brahms’ Symphony No. 4 in E minor, op. 98. (…) it ultimately seemed that Piollet was going for a conceptually broader take on the work overall. It was an approach which minimized what is often a sense of underlying urgency in the first movement, in exchange for listening more patiently to its inner workings – as in an unhurried walk. Even the normally ebullient third movement took on a fuller, more noble character, without becoming dull or ponderous.”
ArtsAtl, „ASO is nimbly ledby guest conductor Marc Piollet, with violonist Augustin Hadelich“, Mark Gresham, 04.03.2016

„As a conductor, Piollet brings a dramatic dynamism, acting out musical ideas to the players (…) and the musicians responded. Piollet operates in extreme dynamics. During the beautifully performed Symphony No. 4 by Johannes Brahms, which closed the concert, the orchestra played as a battering ram in the forte passages, but was able to drop to a quiet roar at a moment’s notice without sacrificing clarity or intensity.“
MyAJC, “Guest violinist Hadelich infuses Sibelius with emotion”, Jon Ross, 04.03.2016

„In Deutschland sind Hector Berlioz‘ sechs Lieder nach Gedichten von Théophile Gautier ‚Les nuits d’été‘ kaum bekannt. Umso verdienstvoller von Marc Piollet, diese Perlen der französischen Hochromantik auf das Programm zu setzen… Marc Piollet begleitete die Sängerin präzise und einfühlsam.“
Lübecker Nachrichten, „Romantische Musik in drei Schattierungen“, 02.02.2016

„Schließlich ist zum Abschluss das „Adagio“ aus der „Unvollendeten“ von Mahler dazu gekommen, was dem Dirigierstil von Piollet sehr entgegenkommt… Seine Schumann-Interpretation erfüllt die große romantische Linie. Mahlers elegisches, breites, in satten Farben tönendes Gemälde profitiert von der großräumigen Interpretation und bringt wunderschöne Färbungen hervor. […] Da liefert Piollet eine erstaunlich schlüssige Interpretation, lässt zügig durchatmen und durchpflügt so gut organisiert jedes Chaos und lässt auch im Dickicht die Orchesterstimmen gut durchhörbar auftreten, bis ein hammerharter Schlag das Ganze beendet. […].“
Der Westen, „Pianistin reißt das Publikum mit ihrem Chopin-Spiel mit“, Dagmar Zschiesche, 30.09.2015

„In Piollets Interpretation bewahrte die Musik ihre Sperrigkeit- und war dennoch transparent und auf den Punkt. Auch mit einem Mahler wussten Dirigent und Musiker zu überzeugen.“
Westdeutsche Zeitung, „Bei Chopin die Tasten zart gestreichelt“, Daniel Diekhans, 21.09.2015

„Auch die Hörnergruppe des Staatsorchesters, leicht aufgeraut und virtuos eloquent, hatte unter der souveränen Leitung von Marc Piollet Format – so gelang eine markante musikalische Konzeption, weitab von klischeehaft ‚tümelnder‘ Romantik-Tradition. Selbst der harmlos daherkommende Brautjungfernchor bekam noch ein raffiniertes Rubato mitgeteilt. An dieser hochrangigen musikalischen ‚Freischütz‘-Wiedergabe hatten die Sänger einen nicht geringen Anteil…“
Opernwelt, „Fern tümelnder Romantik“, Hans-Klaus Jungheinrich, August 2015

„Bei der Verleihung des Echo 2014 ist der im südpolnischen Czechowice-Dziedzice geborene Beczała zum ‚Sänger des Jahres‘ gekürt worden… Die Blumenarie ‚La fleur que tu m’avais jetée‘ des Don José sang er mit einer Hingabe und samtfarbenem Strahlen, dass Zuschauer mit ‚Bravo‘- und ‚Bravissimo‘-Rufen aus den Sitzen aufsprangen. Bestens begleitet wurde er dabei von den Hofer Symphonikern unter Leitung von Marc Piollet.“
Passauer Neue Presse, „Gassenhauer neu belebt“, Michael Scheiner, 28.07.2015

„Im Graben findet sich die Nähe zum Original bestens gewahrt, gelingt dem Staatsorchester Darmstadt unter der Leitung von Marc Piollet doch eine authentische Modellierung der musikalischen Gehalte. Auf die von Piollet eingeforderte Verschränkung von harmonischer und melodischer Entwicklung lassen sich Susanne Serfling als Agathe und Jana Baumeister als Ännchen vorbildlich ein.“
FAZ, „Im Forsthaus ist die Hölle los“, Benedikt Stegemann, 22.06.2015

„Piollet ist ein aufmerksamer Begleiter des Bühnengeschehens, und das Staatsorchester gewinnt im Laufe des Abends an klanglicher Plastizität und glänzt mit schönen solistischen Leistungen.“
Darmstädter Echo, „Der ,Freischütz‘ im Staatstheater Darmstadt“, 22.06.2015

„Dirigent Marc Piollet schickt einen antiderben Weber aus dem Graben, Volkstümlichkeit ist nach Art der Romantiker in ein perfektes Imitat verwandelt.“
Frankfurter Rundschau, „Staatstheater Darmstadt ,Freischütz‘ Rasch einige Freikugeln“, Judith von Sternburg, 23.06.2015

„Wenn sich dann auch noch ein ausgeglichenes junges Ensemble (acht Rollendebüts in sämtlichen großen und mittleren Partien!) in diesem Ambiente tummelt und Dirigent Marc Piollet eine klare Werksicht vermittelt, dann lohnt sich der Weg an den Gürtel allemal. Mit passend herbem Grundzug tönen Puccinis Kantilenen aus dem Graben, straff und doch süffig, nuancenreich…“
Die Presse, „Paris, realistisch am Gürtel“, Walter Weidringer, 25.04.2015
Puccini: La Bohème – Volksoper Wien

„Das Orchester der Volksoper spielte unter der Leitung von Marc Piollet mit Einfühlung und Hingabe und traf genau den Nerv von Handlung und Musik. Das Orchester war das sichere Fundament, wenn Piollet die Sänger mit Einfühlung und Geschmack trug. Bemerkenswert, welche Harmonie da zwischen den Sängern und dem Orchester herrschte. Viel Beifall.“
Krone, „Emotional berührend“, Florian Krenstetter, 25.04.2015

„Das Atout dieser Wiederaufnahme ist jedoch sicherlich Marc Piollet, der alles was der Komponist in diese Partitur geschrieben hat aus dem Volksopernorchester herausholt: Ein entschlackter Puccini mit harten Akzenten einerseits und allen, von falschen Süßlichkeiten befreiten Lyrismen andererseits. Ein Lob für den Chor und die Statisterie, die den zweiten Akt köstlich belebten.“
Der Neue Merker, „Oper in Absurdistan“, Peter Skorepa, 23.04.2015

„Der Franzose verbindet bei seinem Bern-Debüt Nüchternheit mit Präzision. Das kommt vorab jenen Stücken zugute, in denen rhythmische Sorgfalt besonders gefragt ist. In Duttileux` ‚Métaboles‘ mit seinen wundersamen verwandelten Klangideen, vor allem aber in Ravels Meta-Walzer, der das Genre fulminant in den Abgrund tanzen lässt.“
Berner Zeitung, „Gehört“, Oliver Meier, 21.03.2015

„Dirigent Piollet, der mit dem Konzert sein Debüt als BSO-Gastdirigent gibt, interpretiert die Suite witzig, schelmisch und stets filigran.“
Der Bund, „Kontrastreiches Klanggepurzel“, Hannes Liechti, 21.03.2015

„Doch die Wunder geschehen immer dann, wenn Marc Piollet am Dirigierpult die Musiker der Düsseldorfer Symphoniker schon in die Fermate geführt hat. Wie Schläpfers Tänzer immer wieder den Nachklang in der scheinbaren Stille mit getanzter Poesie füllen, erzeugt Gänsehaut.“
Stuttgarter Nachrichten, „Neues von Schläpfer: Vom Nachklang der Stille“, Brigitte Jähnigen, 20.03.2015

„Und da findet Martin Schläpfer in Dirigent Marc Piollet am Pult der ausgezeichneten Düsseldorfer Symphoniker einen kongenialen Partner, der nicht die romantisch-wehmütige Sicht auf die Symphonie (die Schläpfer in ein paar Gesten parodistisch andeutet) nachzeichnet, sondern den Gegensatz zwischen der Schönheit höfischer Konvention und dem trotzigen Willen zum Ausbruch daraus, und der die Unruhe und Motorik hervorhebt.“
Online Musik Magazin, „Ganz wunderbar: Flamenco zwischen Rettich und Rokoko“, Stefan Schmöe, 16.03.2015

„Marc Bouchkov als Solist entlockt seinem Instrument eine solche Süße, eine solche Zartheit in der Intensität, dass man es kaum glauben kann. Eins wird dieser Gesang der Violine mit dem von Marc Piollet zu unglaublicher Klangschönheit geführten Spiel der Düsseldorfer Symphoniker.“
Deutschlandfunk, „Gelungene Melange der Tanzkulturen“, Wiebke Hüster, 15.03.2015

„Marc Piollet hält das Münchner Rundfunkorchester zu ausdrucksvollem, fein unterscheidendem Spiel an, und der Herkulessaal begünstigt ein hohes Maß hörbarer Ordnung. Stilistischen Besonderheiten des Repertoires wird Rechnung getragen. Schubert wiegt sich in kunstvollem Rubato, ohne Tändeln und rhythmische Verzärtelung. Die Tempi sind sängerfreundlich gelassen. Weil Piollet auf den Taktstock verzichtet, gelingen weiche, sensibel geformte Phrasen. Es waltet Harmonie.“
Klassik.com, „Mehr Hirn als Stimme“, Daniel Krause, 02.02.2015 – Besprechung der DVD „Annette Dasch – Die Gretchenfrage“

„Selten ist ein Gastdirigent mit solch frenetischem Beifall gefeiert worden wie Piollet am Freitagabend in der Oetkerhalle. […] Unter Piollets klarem Dirigat setzten die Bielefelder Philharmoniker Licht und Schatten, Bedrohung und Hoffnung in ein Klanggewand von einnehmender Transparenz und Emotion.“
Westfalen-Blatt, „Klang der Trauer, Klang des Widerstands – Bielefelder Philharmoniker glänzen unter Marc Piollet“, Uta Jostwerner, 26. Januar 2015 –  Martinu: Mahnmal für Lidice/Britten: Serenade für Tenor, Horn und Streicher op. 31/Schostakowitsch: Symphonie Nr. 8 c-moll op. 65 – Bielefelder Philharmoniker

„Mit Kompositionen aus dem Jahr 1943, als der Schrecken des 2. Weltkrieges Europa im vierten Jahr überrollte, präsentierte sich das Programm im 4. philharmonischen Konzert unter dem Gastdirigenten Marc Piollet so fokussiert wie selten. Was in zwei kriegsaktuell angestoßenen Schicksalsklagen in c-Moll und einer gesangslyrischen Nachtmusik zum Ausdruck kam, war in jedem Fall so persönlich geprägt wie emotional bewegend und suggestiv realisiert. […] Der enorm gewachsenen Wertschätzung janusköpfigen Komponisten-Schaffens in der Ägide Kalajdzic fügte Pultgast Marc Piollet nun eine klasse Wiedergabe hinzu. Nach seinem plastisch-prägnanten Dirigat entwarfen die Bielefelder Philharmoniker ein bestürzend brillantes Panorama der Leid-Erfahrung.“
Neue Westfäliche, „Schicksalsklagen anno 1943″, Michael Beughold, 26. Januar 2015

„Das Orchester und der Chor auf der Bühne wurden inspiriert vom Dirigenten Marc Piollet, der sich im Maxim besonders wohlfühlte und den Tanz der Grisetten mitlebte. Ganz behutsam legte er aber auch die sensiblen Gespinste um Operettenperlen wie ‚Lippen schweigen'“.
Kölner Rundschau, „Hier schillern Operettenperlen“, Olaf Weiden, 2. Januar 2015 – Lehár: Die lustige Witwe – Oper Köln

„[…] man hörte die von Marc Piollet mit dem Orchester liebe- und lustvoll ausgekosteten Farbfinessen immerhin zur Genüge. Die eleganten Rubati wirkten per se.“
Online Merker, „Köln: Die Lustige Witwe – konzertante Aufführung“, Christoph Zimmermann, 31. Dezember 2014

„Marc Piollet hat ein Gespür für die dramaturgischen  Extreme dieser Partitur. Schon bei ihrem ersten Auftreten im ersten Satz präpariert er die Idée fixe genannte Melodie, die das Motto ‚Leidenschaft‘ bewusst macht, als etwas Eindringliches heraus. Mit Verve steuert der Dirigent die Philharmoniker anschließend durch den Walzer der Ballszene. Satt und groß ist hier der Orchesterklang. Gleichzeitig  versteht es der Franzose gerade in diesem Tanz-Satz, sich mit den Musikern dem Ideal der Transparenz und Leichtigkeit anzunähern.“
Stuttgarter Zeitung, „Zwischen süßem Traum und harter Realität“, Markus Dippold, 27.11.2014 – Stuttgarter Philharmoniker – u. a. Berlioz‘ Symphonie Fantastique

„Una gran tarde de lírica, a la que contribuyó con eficacia la Sinfónica de Madrid, dirigida con brío, capacidad concertadora y fantasía rítmica por Marc Piollet. Las oberturas de Vísperas sicilianas, de Verdi, o Guillermo Tell, de Rossini, sonaron con empuje, lo mismo que el vals de Fausto, de Gounoud.“
El País, „Kraus y la memoria afectiva“, 25.10.2014 – Conmemoración del 15° aniversario de la muerte de Alfredo Kraus – Piotr Beczała – Orquesta Sinfónica de Madrid – Teatro Real

„Bekannte Melodien aus Opern und Operetten von Gioacchino Rossini und Jacques Offenbach wurden mit mitreißendem Schwung gespielt. Rossinis ‚Wilhelm Tell Ouvertüre‘ gehörte ebenso dazu wie Ausschnitte aus ‚Der Barbier von Sevilla'; Arien und Ouvertüren aus Jacques Offenbachs ‚Orpheus aus der Unterwelt‘ und ‚Hoffmanns Erzählungen‘. Das Orchester spielte unter der gewohnt mit Verve dargebrachten Leitung von Marc Piollet kraftvoll und dann wieder feinfühlig im Ausdruck auf absolut erstklassigem Niveau.“
Bietigheimer Zeitung, „Cancan mit finalem Feuerwerk, Bettina Nowakowski, 21.Juli 2014

„Und jetzt gelingt es dem Dirigenten Marc Piollet bravourös, die Musiker des Festspielorchesters synchorn zur Lichterchoreografie durch die letzten drei Stücke des Konzerts zu geleiten – eine der Herausforderungen, wenn Musik und Lichterpracht eine Einheit bilden sollen.“
Stuttgarter Zeitung, „Achtung, Funkenflug!“, Hilke Lorenz, 21. Juli 2014

„La actuación de Beczala y Grimaldi … no hubiera tenido la misma fuerza sin la magnífica interpretación de la Orquestra de Cadaqués, que ha tenido una actuación impecable, dirigida por la batuta del francés Marc Piollet… Cabe destacar también la complicidad que han mostrado tenor y soprano, que actuaban juntos por primera vez, y la entrega de ambos con el director Marc Piollet, muy expresivo y enérgico durante las más de dos horas de concierto.“
La Vanguardia, July 12, 2014

“The Symphony in the pit, conducted by Marc Piollet, in debut, was marvelous. The well-known melodies were an orchestral treat. Solo passages were clear and vibrant. In the third act, the ‘Gypsy Air’ is the overture. One could sense the audience’s rapture in this enthralling melody. Rarely does a third act overture attract applause. This one did!”
Oakwood Register, “Doing the usual unusually, Carmen opens Cincy Opera’s 94th season”, Burt Saidel, June 18, 2014

“One of the stars of the evening was the Cincinnati Symphony. In the pit, Marc Piollet made his American debut in a nuanced performance Bizet’s colorful score. In particular, the interlude for flute and harp before Act III was memorable for its atmospheric beauty.”
Cincinnati Enquirer, “Opera’s Carmen lacks fire”, Janelle Gelfand, June 13, 2014

 “Marc Piollet conducted the performance; the orchestra sounded especially sensitive to the wonderful entr’acte music.”
Jay Harvey Upstage, “Cincinnati Opera rolls out 2014 season with a dramatically fulfilling, well-sung ‘Carmen’”, June 13, 2014

 “Cincinnati Opera’s 171st performance of the universal favorite (the last was in 2009) was a spectacular success, with uniformly fine singing, acting, an eye-filling, ‘Technicolor’ production and outstanding playing and conducting by the Cincinnati Symphony Orchestra led by Marc Piollet. […]French-born Piollet led the Cincinnati Symphony Orchestra in a lithe, well-crafted performance that fully projected the work’s tuneful abundance.”
Music in Cincinnati, “Cincinnati Opera’s ‘Carmen’ Unqualified Success”, Mary Ellyn Hutton, June 13, 2014

“The Cincinnati Opera’s 94th season got off to a rousing start yesterday evening with Bizet’s popular repertoire warhorse. Making his CO debut, conductor Mark Piollet led a brisk but wonderfully nuanced performance by the Cincinnati Symphony Orchestra.”
Opera Lively, “Carmen at the Cincinnati Opera, June 13, 2014

„Der französische Dirigent Marc Piollet brachte mit seiner federnden Körpersprache die einerseits geforderte Leichtigkeit in dieses düstere Seestück, das andererseits schon in seinen exquisiten Klangvaleurs den musikalischen Impressionismus vorwegnimmt. […] Zum Schluss erklang Schönbergs Orchesterbearbeitung von Brahms‘ Klavierquartett op. 25, in der immer auch die Modernität durchklingt und die leider nur selten zu hören ist. Auch hier waren die Bravour der Philharmoniker und die Kraft Piollets zu bewundern.“
Lübecker Nachrichten, „Annäherungen an die musikalische Moderne“, Dieter Kroll, 18. Februar 2014
Felix Mendelssohn: Hebriden-Ouvertüre u. a. – Philharmonisches Orchester Lübeck

„It is wonderful to hear the singers and the excellent orchestra in such an acoustically lively and intimate house, which seats just over 1,700. The conductor Marc Piollet drew a warm, glowing and surging account of Wagner’s great score from the inspired players.“
New York Times, “Operas filled with forbidden love in Madrid”, Anthony Tommasini, January 28, 2014
Richard Wagner: Tristan and Isolde – Teatro Real Madrid – production: Peter Sellars and Bill Viola – musical direction: Marc Piollet

„Nun, Piollet bot eine warmherzige, ja leidenschaftliche Interpretation, vielleicht ein wenig strikt im Volumen, aber immer voller Temperament und Ernsthaftigkeit. Er stellte sich der Herausforderung, und das Orchester folgte ihm mit Professionalität und Präzision.“
El País, „Caminando sin desmayo hacia la luz“, Juan Ángel Vela del Campo, 14. Januar 2014

„Piollet bewältigte das Werk mit Leichtigkeit und kühlem Kopf. Er brachte die Ausstrahlung, die Intensität und das Feuer einer Musik auf die Bühne, deren dramaturgisches Mysterium Wagner selbst im Hinblick auf das Paradox der Dimensionen damit erklärte, das Innerste des Menschen sei hier zum Wesentlichen der Handlung geworden.“
El Mundo, „Más Isolda que Tristán en el Teatro Real – La batuta de Marc Piollet brilla en el montaje ‘new age’ de Sellars y Viola“, Rubén Amón, 13. Januar 2014

„So sehr, dass jegliche Bedeutsamkeit dieser Aufführungen von der großen Kraft des musikalischen Teils herrührt. Dessen Leitung obliegt Marc Piollet, für den das Werk von einer verschmelzenden Klangfülle geprägt ist, einer gewissen Dichte, der weniger an der Metaphysik, an der Beschreibung eines großen, überdimensionalen Ausdrucksbogens gelegen ist, sondern die eher auf das Erleben des Augenblicks setzt. Wie der unverwechselbare Einleitungsakkord angegangen wird, ist eine eindeutige Grundsatzerklärung, wie auch der Gesamtaufbau des zweiten Akts und selbst die ‚Qual des Sehnens‘, der sich der dritte Akt mit seiner obsessiven Musik endgültig verschreibt.“
ABC, „Tristan, el arma mas poderosa“, Alberto González Lapuente, 13. Januar 2014

„Gestern bot er in perfektem Einklang mit Violas Bildern eine bedeutsame, mystizistische Version des Werks dar, aufs Äußerste verzögerte Tempi, eine durch und durch lyrische und nicht im Geringsten epische Lesart mit kontrollierter Emotion, die an eine Yogastunde, eine geradezu transzendentale Meditation denken ließ.
So überragend der Beitrag von Bill Viola auch war, so brillant die Arbeit von Sellars und Piollet – ausschlaggebend war, dass die Stimmen all dem gewachsen waren, ja mehr als das, sofern dies überhaupt möglich ist.“
Periodistadigital.com, José Catalán Deus, 13. Januar 2014

Das Orchester dirigierte Marc Piollet, vor allem im zweiten Akt, mit Professionalität und Biss … Das Publikum war von dem musikalischen Ergebnis begeistert …
El País, „Cierto aire de chiringuito de playa“, J. Á. Vela del Campo, 4. Dezember 2013

„Das Kölner Gürzenich-Orchester fügt sich unter der Leitung von Marc Piollet mit verhaltenen, aber sinnlich-leuchtenden Tönen in diese exemplarische Produktion.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, „Hier werden Literaturträume brutal zertreten“, Christian Wildhagen, 23.10.2013

„Aus dem Orchestergraben dringt dank der einfühlsamen musikalischen Leitung von Marc Piollet fast drei Stunden lang purer Wohlklang. Vor allem die stark geforderten Holzbläser machen begreiflich, warum Tschaikowsky seine Oper im Untertitel als ‚Lyrische Szenen‘ charakterisierte. Großer Beifall für alle Beteiligten.“
Kölnische Rundschau, „Die Unordnung der Gefühle“, Bernhard Hartmann,22.10.2013

„Das Gürzenich-Orchester unter Marc Piollet befleißigte sich einer sehr beweglichen, die Motivik der Partitur gut aufschlüsselnden, im dramatischen Timing überzeugenden, tendenziell kammermusikalisch verschlankten und also nie das Bühnengeschehen zudeckenden Klangsprache.“
Kölner Stadt-Anzeiger, „Das Böse aus der Langeweile“, Markus Schwering, 22.10.2013

„Der eingangs bereits erwähnte Marc Piollet (seine Stationen waren u.a. in Halle, Kassel, Volksoper Wien) erweist sich als geradezu idealer „Onegin“-Dirigent. Er lässt das GÜRZENICH-ORCHESTER so sensibel spielen, dass man die Klassifizierung „lyrische Szenen“ als wirklich zwingend empfindet. Die Balance zwischen Forte-Eruptionen und Piano-Zartheit stimmt. Alles in allem: ein großer Abend.“
Der Neue Merker, Christoph Zimmermann, 21.10.2013

„The choir of the Teatro Real Madrid, the dancers of Les ballets C de la B, the orchestra of La Monnaie and conductor Marc Piollet all perform with intelligence and heart, and it is impossible to leave the performance unmoved.“
Financial Times, „C(h)oeurs“, 5. September 2013, Shirley Apthorp
Giuseppe Verdi/Richard Wagner: C(h)oeurs
Coro Intermezzo, Orchestre symphonique de la Monnaie, les ballets C de la B, Alain Platel (La Monnaie)

„Die Württembergische Philharmonie ist mit ihrem französischen Gastdirigenten Marc Piollet ein prächtiger und sensibler Partner gewesen, der mit seiner Energie, seinem reichen klanglichen Potenzial und seiner Präzision, seinem offenen Ohr für den Solisten und seiner Raum schaffenden Bewegungsfreude – zu der animiert Marc Piollet exzellent! – auf der Höhe dieses Werks musiziert hat.“
Reutlinger General-Anzeiger, „Romantik in allen Farben“, 27. Februar 2013, Hansdieter Werner
C. M. von Weber: Freischütz-Ouvertüre, Antonín Dvorák: Cellokonzert h-moll op. 104, Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Daniel Müller-Schott (Violoncello), Württembergische Philharmonie Reutlingen

„Und Piollet, der als Dirigent neben der von ihm gewohnten Intensität und feinen Klangdisposition noch zusätzliche gestalterische Freiheit gewonnen hat, wurde ebenso wie das Orchester und die Solistin nach diesem außergewöhnlichen Konzertabend heftig gefeiert.“
Hessische/Niedersächsische Allgemeine, „Marc Piollet dirigierte: Drei starke Abschiede“, 15. Januar 2013, Werner Fritsch
Alban Berg: Drei Bruchstücke aus ‚Wozzeck‘ op. 7, Richard Strauss: Vier letzte Lieder, Richard Wagner: Auszüge aus Götterdämmerung
Lydia Easley (Sopran), Staatsorchester Kassel

„Piollet, das hört man sofort, hat sich die Partitur klug und gründlich erarbeitet. Er weiß um die Subtilität nuancenreicher Übergänge, um die Notwendigkeit herber Schraffuren, er kennt die drängenden Strebe-Tendenzen einer nicht allzu dynamischen Chromatik. Er verzichtet, wie dem durchgehend transparenten Klangbild des Orchesters unschwer zu entnehmen ist, auf jede Oberflächenpolitur, auf alles, was Debussys Musik dem Verdacht eleganter Parfümierung ausliefern könnte.“
Mannheimer Morgen, „Auf bewegter See, 14. November 2012, Alfred HuberBoris Blacher: Paganini-Variationen op. 26, Claude Debussy: La Mer, Johannes Brahms/Arnold Schönberg: Quartett für Klavier Nr. 1 g-moll op. 25
Nationaltheater-Orchester Mannheim

„Dass das Orchester einen so ausgezeichneten Eindruck hinterließ, ist nicht zuletzt Marc Piollet zu danken, der ohne Taktstock die Musik mit den Händen formte, Ruhe und Musizierfreude verbreitete und mit manchmal überraschenden Akzenten, fast unmerklichen Rubati und einem grenzenlos erscheinenden dynamischen Spektrum die allseits bekannten Kompositionen spannungsvoll und stellenweise „neu“ erscheinen ließ. In getragenen Sätzen gab er den willig folgenden Musikern unendlich viel Zeit zum Ausmusizieren, bei Ecksätzen forderte er hingegen rasche Tempi und volle Energie.“
Rheinische Post Krefeld, „Sinfoniker faszinieren Publikum mit Dvorák“,  25. Oktober 2012, Heide Oehmen
Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61, Dvorák: Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95
Mirijam Contzen (Violine), Niederrheinische Sinfoniker

„Das von Marc Piollet (anstelle von Constantinos Carydis) sehr gut und mit dramatischem Zug dirigierte Bayerische Staatsorchester spielte auf hohem Niveau und ebenso bot der Chor eine sehr gute Leistung.“
Der Neue Merker, „Les Contes d’Hoffmann“, August/September 2012, Gerhard Ottinger
Jacques Offenbach: Les Contes d’Hoffmann
Bayerische Staatsoper (Opernfestspiele)

„Der Wiesbadener GMD Marc Piollet leitet das Orquesta Sinfonica de Madrid mit ebenjener präzisen Wucht und Empörung, die auch aus den Massenszenen spricht.“
die deutsche bühne, „Zwischen ich und wir“, Juni 2012, Ulrike Lehmann
Giuseppe Verdi/Richard Wagner: C(h)oeurs
Coro Intermezzo, Orquesta Sinfonica de Madrid, les ballets C de la B, Alain Platel (Ludwigsburger Schlossfestspiele)

„Vor allem verstand es der Dirigent, und das überraschte, Wagners und Verdis Sprache zu verschränken, als seien sie Europäer von heute. Befreundet.“
Stuttgarter Zeitung, „Wagner, Verdi und das Tanztheater“, 11. Juni 2012, Götz Thieme / Giuseppe Verdi/Richard Wagner: C(h)oeurs
Coro Intermezzo, Orquesta Sinfonica de Madrid, les ballets C de la B, Alain Platel (Ludwigsburger Schlossfestspiele)

„Prolog – in Form eines Nachrufs: Als 2004 der damals 42-jährige Franzose Marc Piollet mit Verdis ‚Rigoletto‘ die Spielzeit am Wiesbadener Staatstheater eröffnete, war plötzlich alles anders… Beinahe einem Schwanenritter gleich war er damals zu den staunenden Wiesbadenern gekommen, und die Schwanenritter-Oper ‚Lohengrin‘ hat er sich nun als Abschiedsproduktion gewünscht. Mit ihr eröffnete Piollet am Pult des Staatsorchesters die Internationalen Maifestspiele und zeigte ein letztes Mal: Der Mann tat dem Orchester gut.“
Frankfurter Rundschau, „Mummenschanz mit Gottschalk“, Stefan Schickhaus, 30. April 2012
Richard Wagner: Lohengrin
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

„Als Anwalt des Tiefgründigen und Mannigfaltigen waltet Generalmusikdirektor Marc Piollet im Orchestergraben. Das ist nicht immer leicht, denn das Raffinement von Werken wie „Aida“ oder „Otello“ ist ungeachtet späterer Überarbeitung nicht durchweg gegeben. Doch Piollet sucht, findet und gestaltet zusammen mit dem bestens aufgelegten Orchester des Staatstheaters unendlich schön berührende Zärtlichkeit, das Zittern der verletzlich-unverhüllten Seele; kontrastierend dazu die satten Farben des routinierten Dramatikers Verdi.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, „Herrscher wider Willen“, 29. Januar 2012, Benedikt Stegemann
Giuseppe Verdi: Simon Boccanegra
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

„Mit seinen fliegenden Frackschößen, mit den tanzenden und stampfenden Bewegungen auf dem Pult, mit weit ausschwingenden Armen, großen Gesten und mit seinem magischen Draht zu den Musikern erinnerte Piollet wahrhaftig an Gustav Mahler, wie man ihn aus vielen Berichten und Karikaturen kennt. Selten hat sich die Mecklenburgische Staatskapelle so inspiriert gezeigt wie bei ihrem Konzert unter der Leitung des deutsch-französischen Gastdirigenten.“
Das Orchester, „Kunst im Zangengriff“, Januar 2012, Karin Erichsen
Boris Blacher: Paganini-Variationen op. 26, Serge Prokofiev: Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19, Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68  Mirjam Tschopp (Violine), Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

„Als sprudelnden Aperitif verabreichte Marc Piollet das Bravourstück „Le carnaval romain“ (Der römische Karneval) von Hector Berlioz: Eine heißblütige Konzertouvertüre, die den Franzosen als Koloristen comme il faut ausweist.“
Die Welt, „Der Musikdirektor mit den roten Sohlen“, 15. November 2011, Lutz Lesle
Hector Berlioz: Le carnaval romain, William Turner Walton: Concerto for Violin and Orchestra, Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-moll op. 25, für Orchester gesetzt von Arnold Schönberg
James Ehnes (Violine), Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

„Das Ergebnis lobte den Maestro: Die Philharmoniker liefen unter Piollets energischer und klar konturierender Leitung zu voller Form auf. Selbst die vielen Soli, Horn, Englischhorn, Klarinette, und der bei Brahms/Schönberg reichlich geforderte Bläserapparat boten nur Anlass zur Freude.“
Hamburger Abendblatt, „Folkloristisches am Volkstrauertag“, 14. November 2011, (ist) Hector Berlioz: Le carnaval romain, William Turner Walton: Concerto for Violin and Orchestra, Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-moll op. 25, für Orchester gesetzt von Arnold Schönberg
James Ehnes (Violine), Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

„Genau und pointiert steuert Dirigent Marc Piollet das Orchester des Gran Teatre del Liceu von Barcelona, das sich in dieser französischen Behandlung spanischer Musik sehr heimisch fühlt und keinen Effekt der an Hits reichen Partitur auslässt. Kurzum: keine gewöhnliche, keine festliche „Carmen“ wie an der Met, aber ein intimes, intensives Meisterwerk.“
Spiegel, „Wie ein milder Stier“, 22. Oktober 2011, Werner Theurich
Georges Bizet: Carmen
Gran Teatre del Liceu Barcelona (DVD)

„Den Weg in die Abgründe wies im Orchestergraben Marc Piollet, der hier seine letzte Spielzeit als Wiesbadener GMD einleitete. Und er scheint noch einmal ein großes Ausrufezeichen setzen zu wollen – sein Dirigat war ein musikalischer Malstrom, ein Sog von großer Substanz.“
Frankfurter Rundschau, „Gefangene der Phrasen“, 12. September 2011, Stefan Schickhaus
Ludwig van Beethoven: Fidelio
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

„Die auseinanderstrebenden Gefühlslagen des Werkes modellierte Marc Piollet authentisch, aber ohne sentimentale Übertreibung: schmerzhafte Ausbrüche, ambivalente Erinnerungen an das klassische Formen- und Ausdrucksrepertoire, innig und empfindsam zelebriertes Melos, genussvoll ausgehörte harmonische Raffinessen. Piollet verstand sich ausgezeichnet darauf Stimmen sensibel zu führen und zu schichten, die entstandene Vielfalt aber zugleich in großen Ausdrucksbögen beeindruckend zusammenzufassen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, „Mozart nur mäßig“, 19. April 2011, Benedikt Stegemann
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-Moll
Orchester des Hessischen Staatstheaters

„Die positive Überraschung des Abends war der Dirigent Marc Piollet, derzeit GMD in Wiesbaden. Er animierte das gut aufgelegte Rundfunkorchester in Schuberts „Rosamunde“-Musik zu sensiblen Klangabenteuern und zeigte beim ‚Faust“-Walzer von Gounod, dass ein Dreivierteltakt aus Paris, wenn er authentisch musiziert wird, nichts mit Wiener Gemütlichkeit zu tun hat.“
Abendzeitung, „Wie hast du’s denn mit Schubert und Berlioz?“, 5. April 2011, Volker Boser
Arienabend mit Annette Dasch
Münchner Rundfunkorchester

„Das Münchner Rundfunkorchester zeigte großes Können. Marc Piollet, mehr plastisch modellierend als herrisch domestizierend, führte es von den zartesten Lyrismen bis zum donnernden Forte, stets sensibel auf die Sängerin bedacht. Großer Jubel.“
Süddeutsche Zeitung, „Schöne Antworten“, 5. April 2011, Klaus P. Richter
Arienabend mit Annette Dasch
Münchner Rundfunkorchester

„Hochdramatisiert und teilweise von bedrängender Kraft war die „Rosenkavalier“-Musik, mit herausgekehrten Mittelstimmen, aber auch mit unglaublich geschmeidigen Walzer-Mutationen und zartesten Klanggesten. Was das Opernorchester unter dem grandiosen Marc Piollet bot, machte den Dreiklang dieser Inszenierung vollkommen.“
Frankfurter Rundschau, „Die Metamorphose der Moderne“, 21. März 2011, Bernhard Uske
Richard Strauss: Der Rosenkavalier
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

„Marc Piollet hat mit dem Orchester hörbar intensiv gearbeitet, ist an diesem Abend ein großer Sängerfreund und balanciert die ekstatischen Aufgipfelungen gut aus.“
Opernwelt, „Lichtgemälde“, Juni 2010, Claus Ambrosius
Richard Strauss: Elektra
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

„Das Staatsorchester unter Marc Piollet machte sich engagiert und technisch bestens vorbereitet an diese Herausforderung. Sehr differenziert in den Klangfarben und mit großer dynamischer Bandbreite loteten sie Schostakowitschs Gefühlswelt aus: schmerzende Klangeruptionen, hintergründiger Sarkasmus, ironischer Humor, martialische Marschmusik. … Zu Beginn hatte das Staatsorchester eine überschäumende und einfach wunderbare Interpretation von Haydns Sinfonie Nr. 88 serviert. Piollet setzte auf rhythmische Präzision und einen tänzerischen Grundduktus, und arbeitete die Raffinessen Haydns überzeugend heraus.“
Neue Presse, „Sound der Diktatur: Schostakowitsch im Abo“, 9. Februar 2010, Michael Meyer-Frerichs
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 88 G-Dur, Schostakowitsch: Symphonie Nr. 8 c-moll op. 65
Niedersächsisches Staatsorchester

„Marc Piollet wurde zwar in Paris geboren, genoss aber eine deutsch geprägte Dirigentenausbildung und erwies sich bei seiner gefeierten Konzertpremiere mit dem Stuttgarter Staatsorchester als ein Kapellmeister, der die Tugenden eines Wolfgang Sawallisch oder Kurt Masur pflegt. Konzentriert, mit mächtigem Klang und dennoch fein differenziert entfaltete Lutoslawskis „Musique funèbre“ Betroffenheit. Die ungeschönte Intensität der glänzend aufgelegten Streicher sublimierte den Klang in ein ebenso raues wie warm-glühendes Tableau der Emotionen. Mit feuriger Wucht wurde die Klangarchitektur von Brahms‘ erster Sinfonie aufgefächert. Die riesigen Ausmaße des Werks entfalteten durch exzellenten Rhythmus und Tempostabilität einen zwingenden musikalischen Sog – grandios und ohne Pathetik geriet die zwingende Überhöhung der Schlusstakte.“
Stuttgarter Nachrichten, „Olli Mustonen und das Staatsorchester Stuttgart“, 1. Februar 2010, Ulrich Köppen
Witold Lutosławski: Musique funèbre auf den Tod von Béla Bartók; Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68
Staatsorchester Stuttgart