Deutsche Oper am Rhein: Strawinskys Petruschka meets Ravels L’Enfant et les Sortilèges

Marc Piollet kehrt für ein ganz besonderes Engagement an die Deutsche Oper am Rhein zurück: Am 9. März feiert in Düsseldorf die in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin kreierte Neuinterpretation von Igor Strawinskys Petruschka und Maurice Ravels Kurzoper L’Enfant et les Sortilèges Premiere. Die britische Theatergruppe „1927“ verbindet in ihrer Inszenierung zwei Werke, die ihren Ursprung im Paris des frühen 20. Jahrhunderts haben.

Als regelmäßiger Gastdirigent an der Deutschen Oper am Rhein war Marc Piollet in den letzten Jahren unter anderem mit Opernproduktionen wie Mozarts Don Giovanni und Die Entführung aus dem Serail, Bizets Carmen und Wagners Der fliegende Holländer zu erleben.

Marc Piollet leitet nun erneut die Düsseldorfer Symphoniker, den Chor der Deutschen Oper am Rhein und den Kinderchor der Akademie für Chor und Musiktheater. Bis zum 10. Mai finden zehn Vorstellungen statt.

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Strawinskys als Ballett und Konzertstück bekannte Burlesque wird in einer scheinbar die Naturgesetze außer Kraft setzenden Kombination aus Animation und Akrobatik im Stil des Cirque du Soleil erzählt.
Auch in Ravels Werk verschmelzen Orchesterklang und Gesang mit Darstellern und Animationen und führen in den Bildwelten von „1927“ zu einem alle Sinne berauschenden Erlebnis. Einblicke in diese außergewöhnliche Produktion gibt dieser Trailer:

Ab 13. April geht Marc Piollet mit dem Wiener Jeunesse Orchester auf Tour mit Stationen unter anderem im Wiener Konzerthaus. Auf dem Programm stehen Werke von Bernstein und Mahler.
Die Wiederaufnahme von Catalanis La Wally führt ihn Mitte Juni zurück an die Wiener Volksoper.

Marc Piollet am Teatro Real

Ab dem 11. Oktober dirigiert Marc Piollet am Teatro Real in Madrid Calixto Bieitos Erfolgsproduktion der Bizet-Oper Carmen. In nicht weniger als 18 Vorstellungen wird sie nun erstmals am Teatro Real präsentiert (11.10. – 17.11.). Bieitos Carmen spielt in den 1970er Jahren und erzählt eine Geschichte der Gewalt, von gefährlichen Grenzen und der ethnischen Zugehörigkeit und hat somit wenig mit der konventionellen Inszenierung des andalusischen Flamenco-Charakters zu tun.

Brahms, Roussel und Franck bei der Neuen Philharmonie Westfalen

Soeben zurück von der gefeierten Premiere von Catalanis La Wally in Wien ist Marc Piollet zu Gast bei der Neuen Philharmonie Westfalen. Auf dem Programm stehen das Doppelkonzert von Johannes Brahms, Albert Roussels Bacchus et Ariane und César Francks Psyché. Am Pult des Landesorchesters ist der Dirigent in Gelsenkirchen (03.04.), Recklinghausen (04.04.), Kamen (05.04.) und Witten (28.04.) zu erleben.

Neuproduktion La Wally an der Wiener Volksoper

Marc Piollet kehrt an die Wiener Volksoper zurück, dieses Mal mit einer Neuproduktion: Er übernimmt die musikalische Leitung von Alfredo Catalanis Oper La Wally, die am 25. März Premiere feiert. Die Inszenierung liegt in den Händen von Aron Stiehl.

1892 an der Mailänder Scala uraufgeführt, blieb Catalanis Oper eine Rarität. Berühmt wurde lediglich Wallys Arie „Ebben! Ne andrò lontana“, die stilistisch aus dem Rahmen der eher sperrigen Oper fällt. Dabei wagt Catalanis Musik einen Brückenschlag zwischen italienischen und deutschen Einflüssen – ein Weg, den der Komponist, der im Jahr nach der Uraufführung 39-jährig verstarb, nicht fortsetzen konnte. Marc Piollet erfasst Wallys herbe Art als Konsequenzen für die musikalische Interpretation: „Kein Verismo im Sinne expressiver großer Linien. Die Geschichte wird sachlich und direkt erzählt, was aber genau das Visionäre dieser Oper ausmacht.“

Weitere Aufführungen sind am 29. März, 02./12./20./23. April und am 15./17. Mai 2017.

Rückkehr nach Barcelona ans Teatro Liceu mit Puccinis La Bohème

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La Bohème aus dem Teatre Liceu unter der Leitung von Marc Piollet am 14. Oktober ab 20.30 h auf Mezzo TV!

Marc Piollet kehrt zurück ans Teatro Liceu in Barcelona. Im Juni und Juli (Premiere: 18. Juni) leitet er dort Puccinis La Bohéme. Erstmals wird diese Inszenierung von Jonathan Miller nun am Liceu gezeigt, 2015 feierte sie an der English National Opera Premiere. Marc Piollet ist La Bohème bestens vertraut, schon häufig dirigierte er die Oper, u. a. mit Anna Netrebko als Mimi am Königlichen Theater Kopenhagen.
Am Gran Teatre del Liceu in Barcelona dirigierte Marc Piollet bereits Carmen in einer Inszenierung von Calixto Bieito mit Roberto Alagna als José und Erwin Schrott als Escamillo; die hochkarätige Produktion wurde bei Unitel Classica/C major 2011 auf DVD veröffentlicht.
In Spanien ist Marc Piollet auch am Teatro Real bestens bekannt. Zuletzt hat er dort Wagners Tristan und Isolde in der spektakulären Produktion von Peter Sellars und Donizettis L’Elisir d’Amore dirigiert. Außerdem war er mit Massenets Don Quichotte und mit der aufsehenerregenden Tanztheater-Produktion C(h)oeurs von Alain Platel zu Gast, die anschließend auf zahlreichen großen Bühnen in Europa gezeigt wurde und inzwischen auf DVD vorliegt. In Spanien war Marc Piollet auch mit Piotr Beczala, mit dem er regelmäßig zusammenarbeitet, zu erleben, mit ihm gab er Galakonzerte u. a. im Teatro Real und beim Festival Peralada in Katalonien.

© Covent Garden – Royal Opera House

© Covent Garden – Royal Opera House

Rückkehr ans Teatro Colón in Buenos Aires mit Don Giovanni

Am berühmten Teatro Colón in Buenos Aires leitet Marc Piollet am 05.04. Mozarts Don Giovanni, den er zuletzt in Düsseldorf an der Deutschen Oper am Rhein dirigierte. Regie führt Emilio Sagi, in der Titelpartie singt Erwin Schrott. Es folgen fünf weitere Vorstellungen in Buenos Aires (06./08./09./10./12.04.). Zuletzt war Marc Piollet 2013 am Teatro Colón zu Gast, wo er mit Bizets Carmen sein Hausdebüt gab.

Marc Piollet leitet Konzert an der Kunstuniversität Graz

Marc Piollet leitet am 17. März ein Konzert mit den Studierenden der Kunstuniversität Graz im Stefaniensaal. Auf dem Programm stehen die 5. Symphonie von Gustav Mahler und das Klavierkonzert Nr. 20 von W. A. Mozart. Solist ist Philipp Scheucher, der an der Kunstuniversität studiert.
Ab Herbst wird Marc Piollet öfters in Graz zu erleben sein: Zum Wintersemester wird er eine Professur für Dirigieren antreten.

Marc Piollet: Debüt beim Atlanta Symphony Orchestra

Marc Piollet gibt am 3. März gibt sein Debüt beim Atlanta Symphony Orchestra. Auf dem Programm dort stehen Brahms‘ 4. Symphonie und das Sibelius-Violinkonzert mit Augustin Hadelich, der kürzlich mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Derzeit leitet Marc Piollet außerdem zwei Produktionen an der Deutschen Oper am Rhein, sowohl Don Giovanni als auch Carmen. Noch bis zum 12. März ist er hier immer wieder zu Gast.

Marc Piollet mit Juliane Banse bei den Lübecker Philharmonikern

Nach seinem Debüt bei den Lübecker Philharmonikern im Februar 2014 ist Marc Piollet ein gern gesehener Gast, der dieses Mal Juliane Banse als Solistin zur Seite hat, um mit ihr Hector Berlioz‘ Les nuits d’été op. 7 aufzuführen. Am 31.01. und 01.02. stehen die vertonten Gedichte von Théophile Gautier neben Werken von Rachmaninow und Ravel auf dem Programm.

Kurzfilm: Marc Piollet – To Lead and Let Go

Marc Piollet ist ein vielseitiger Dirigent: Er leitet nicht nur große Opernproduktionen, immer wieder in Starbesetzungen, sondern pflegt gleichzeitig die Arbeit mit dem musikalischen Nachwuchs bei Konzerten mit der von ihm bereits 1989 gegründeten „Jungen Sinfonie”. In sämtlichen Facetten wird Marc Piollet in dem 2015 entstandenen Kurzfilm des Regisseurs Bernhard von Hülsen gezeigt. Ein Kurzportrait, das wunderbare Einblicke in die Arbeit und die Gedanken von Marc Piollet gibt!